Defensivarchitektur

BURG GALERAS

PLAN

Diese Festung aus dem 18. Jahrhundert befindet sich auf dem Monte de Galeras westlich des Hafenbeckens, auf einer Höhe von 219, von der aus man die Stadt, das Arsenal, den Hafen und la Algameca überblicken kann.

Der Monte de Galeras verdankt seinen Namen den Gewässern, die seine Hänge umspülen und die den königlichen Galeren als Refugium dienten, wobei er zuvor Monte de las Salinas genannt wurde.

Die Burg im klasszistisch-eklektischen Stil wurde von dem Militäringenieur Pedro Martín Zermeño entworfen und 1777 fertiggestellt.

Es handelt sich um eine mit einem Schutzwall befestigte Anlage der spanischen Schule mit französischen Einflüssen. Sie hat eine rechteckige Form mit vier Bollwerken – eines in jeder Ecke – sowie einem großen zentralen Innenhof. Der gesamte Bau wird von einem trockenen Graben umgeben.

An dieser Festung beginnt die Mauer von Carlos III., die einen Teil der Stadt umgibt.

Die Kantonalisten nannten sie “Castillo de la Vanguardia” (Burg der Vorhut). Sie wurde außerdem als “Kapitänin aller Burgen” bezeichnet. Auf dieser Festung wurde mit einem Kanonenschuss am 12. Juli 1873 die Kantonalbewegun ausgerufen. Sie war bis 1895 mit Artillerie bestückt.

Nach dem spanischen Bürgerkrig wurde sie als Militärgefängnis genutzt. Bis 1987 war sie Eigentum des Heers, danach ging sie an die Kriegsmarine über. Die Festung wird als Kulturdenkmal eingestuft.

Kantonalrevolution
Am 12. Juli 1873 wurde in Cartagena durch das Hissen der roten Fahne (Symbol der Revolutionsbewegung) und anschließenden Kanonenschuss im Castillo de Galeras die Kantonsregierung ausgerufen. Die Kantonalisten besetzten das Rathaus, das Arsenal und die Batterien an der Küste. Aufgrund der Stärke der in ihrem Hafen liegenden Schiffe der spanischen Flotte (fünf Fregatten, zwei Dampfschiffe und eine Korvette) und des Verteidigungssystems der Küstenstadt bliebt die Stadt Cartagena von der Zentralregierung unabhängig. Cartagena finanzierte seinen Aufstand mit Hilfe des Silbers aus den Minen der Sierra Minera de Cartagena.

Tras seis meses de asedio y un intenso bombardeo, gran parte de la ciudad quedo destruída. Cartagena se rendiría el 12 de enero de 1874.


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