Über Cartagena

Die Stadt Cartagena erstreckt sich über fünf kleine Hügel namens Monte de la Concepción, Cerro del Molinete, Monte de San José, Monte Sacro und Cerro de Despeñaperros.

Die Hafenstadt öffnet sich über eine große Bucht hin zum Mittelmeer. Der Hafen von Cartagena verfügt heutzutage über zwei Hafenbecken. Zum einen den Hafen von Escombreras, wo sich verschiedene Industrieanlagen befinden, und andererseits den eigentlichen Hafen der Stadt Cartagena. Zwischen diesen beiden befindet sich der nächstgelegene unserer Strände, Cala Cortina, der mit allen notwendigen Annehmlichkeiten ausgestattet ist.

Der Naturhafen von Cartagena wird von der Insel Escombreras (im Osten) und dem Hügel von La Torrosa (im Westen) begrenzt. Seine Einfahrt wird von einer Reihe von Burgen und Befestigungsanlagen bewacht, die im 18. und 19. Jahrhundert gebaut wurden.
Die Stadt ist Sitz der Regionalverwaltung, dem gesetzgebenden Organ der Autonomen Gemeinschaft.

In der Umgebung lassen sich zwei Schutzgebiete erkunden: Im Westen die Strände von Cabo Tiñoso sowie die Strände des Regionalparks Calbanque y Cala Reona im Osten.

La Manga del Mar Menor ist eine Sandnehrung mit einer Länge von 22 km und einer Breite zwischen 90 und 900 m. Diese Formation verbindet das Mittelmeer über Golas genannten Kanäle mit dem Salzsee Mar Menor, einem Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung mit einer Fläche von 170 km² und einer maximalen Tiefe von 8 Metern. Seine ruhigen Gewässer eignen sich aufgrund ihrer Jahresmitteltemperatur von 18° C hervorragend für jede Art von Wassersport.

Die Inseln des Mar Menor, die Islas del Sujeto, del Barón, del Ciervo, Redondela und Perdiguera, bilden zusammen ein Naturschutzgebiet.

Die Manga beginnt am Cabo de Palos, einer Laune der Natur, wo sich mittlerweile ein bei Touristen beliebtes Fischerdorf befindet und insbesondere der im Jahr 1864 gebaute Leuchtturm erwähnenswert ist.

Die Schönheit und der gute Erhaltungszustand des Meeresgrundes vor Cartagena machen die Gegend zu einem der beliebtesten Tauchgebiete Spaniens. Besonders hervorstechen dabei Orte wie die Meeresschutzgebiete von Cabo de Palos und Islas Hormigas oder das Fisch- und Meeresschutzgebiet Cabo Tiñoso (im Westen der Stadt), wobei besonders die großen Neptungraswälder und Korallenkolonien erwähnenswert sind, die Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sind. Zudem lassen sich Überreste vergangener Epochen entdecken, wie z.B. römische Wracks oder während des spanischen Bürgerkriegs versenkte Schiffe.

Im nahegelegenen Gebiet Cabo Tiñoso zeigt sich die Küstenregion von Cartagena von einer wilderen, einsameren Seite. Besonders sehenswert sind die schönen Strände, wie unter anderem Cala Cerrada, Cala Salitrona, Cala Boletes und Cala Aguilar. Der Strand von La Azohía bietet neben einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur ein gut erhaltenes traditionelles Bauernhaus. Zwischen La Azohía und dem benachbarten Ort Mazarrón befindet sich die Isla Plana, ein weiteres auf den Sommertourismus ausgerichtetes Dorf.

Außerhalb des Stadtgebietes befindet sich das Campo de Cartagena, wie der Landstrich genannt wird, der sich von den Bergen von Mazarrón und Carrascoy bis zur Küste des Mar Menor und des Mittelmeers erstreckt.

Die Notwendigkeit, die im Campo de Cartagena angebauten Produkte zu mahlen und Wasser aus dem Grund an die Oberfläche zu befördern, haben gemeinsam mit dem vorhandenen konstanten und starken Wind zur Entstehung von Schaufelrädern und Windmühlen geführt, einem der Markenzeichen dieser Landschaft. Getreide-, Wasser-, Stampf- und Salzmühlen, die wie in Küstenregionen üblich statt durch klassische Flügel durch ihre dreieckigen Segel gekennzeichnet sind. Heutzutage sind noch gut Hundert dieser charakteristischen Elemente der Region Cartagena erhalten.

Das nahegelegene Bergbaugebiet Sierra Minera de Cartagena wird häufig als “Mondlanschaft” beschrieben. Es handelt sich um offene Gruben, die den Blick auf eine einzigartige Farbvielfalt freigeben, sowie Überbleibsel diverser Konstruktionen vergangener Grabungen, darunter die einzigartigen “Castilletes”.