Defensivarchitektur

BURG ATALAYA

PLAN

Festung aus dem 18. Jahrhundert, die im Auftrag von Carlos III. errichtet und 1766 von dem Militäringenieur Pedro Martìn Pedro Martín Zermeño auf Anweisung des Grafen Aranda entworfen wurde, um die Plaza und das Arsenal zu schützen. Die Ausführung der Bauarbeiten erfolgte unter Leitung des Militäringenieurs Mateo Vodopich.
Die Festung befindet sich auf dem Monte Atalaya (in der Sierra de Pelayo) im Viertel Concepción auf einer Höhe von 242 Metern, von denen aus man das Umland von Cartagena, die Stadt, den Hafen und die Strände von Algameca überblicken kann.

Man erreicht die Festung aus dem Viertel Concepción kommend über die Calle Castillo Malpica, von wo aus man einer 3 Meter breite Landstraße folgt, deren Beschaffenheit von ihrem Beginn bis zum Eingang der Festung variiert. Die Strecke ist 1800 Meter lang und hat einen mittleren Anstieg von 15%. Sie ist nur für Fußgänger und Radfahrer geeignet

Der Baustil ist klassizistisch-eklektisch. Die Festung wurde auf zwei Höhen errichtet. Die untere Ebene hat einen massiven fünfeckigen Grundriss mit jeweils einer Geschützbank in jeder der fünf Ecken. Die zweite Ebene ist mit einem beschussfesten Gewölbe konstruiert. Um zu den oberen Terrassen zu gelangen, existierte einst eine Wendeltreppe, deren Stufen aus Stein jedoch verschwunden sind. Der gesamte Bau ist von einem trockenen Graben umgeben. Die zweite Ebene besteht aus einem Gebäude mit U-förmigem Grundriss. Das Bauwerk verfügt über einen großzügigen Innenhof, in dem sich eine Zisterne mit verschiedenen Brunnenrändern befindet.

Die Burg war stets mit Artillerie bestückt. Ihre Hauptaufgaben bestand darin, den Gipfel des Berges, auf dem sie sich befindet, zu verteigen, mit ihrer Artillerie eventuelle Landungen in Algameca zurückzuschlagen und die Nordseite der Stadt zu sichern.

Im Jahr 1873 tauften die Anhänger der Kantonalbewegung die Festung “Castillo de la Muerte” (Burg des Todes), da ihr Eingriff eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Plaza hatte. In der Nacht des 10. Januar 1874 wurden von ihren 24 Artilleriegeschützen aus, die vor der Kapitulation vor der belagernden Armee aufgestellt wurden, 2039 Schüsse abgegeben – eine Tatsache, die entscheidend für den Fall der Stadt war.

Sie steht seit 1987 mit dem Schutzgrad 1 als Kulturdenkmal unter Schutz.
 


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