Archäologische RundgangArchäologische Rundgang


01. Stadtmuseum für Archäologie

Als neuralgisches Zentrum betreibt es die archäologischen Aktivitäten der Stadt und deren Umgebung. Über der spätrömischen Begräbnisstätte von San Antón aus dem 4. Jh. nach Chr. errichtet und im Jahre 1982 eröffnet. Hervorzuheben ist die epigraphische Sammlung, eine der bedeutendsten der iberischen Halbinsel.

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02. Punische Mauer

Sie wurde 1998 am Südhang des Berges »San José oder Aletas«, wie er zu Römerzeiten genannt wurde, entdeckt. Erbaut im Jahre 227 v. Chr.. Zu dieser Zeit wurde die punische Stadt gegründet und Cartagena (Quart-Hadast in punischer Sprache) wurde, unter Kontrolle der Karthager, Hauptstadt des hispanischen Gebietes. Sie wurde im hellenistischen Stil errichtet. Bestehend aus zwei parallelen Mauern, voneinander 6 Meter entfernt, und mit anderen Mauern verbunden. Diese Konstruktion schloss die gesamte punische Stadt ein. Der zu sehende Teil liegt an einer Landenge und war der einzig mögliche Stadteingang.

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03. Casa de la Fortuna (Haus des Glücks)

Abschnitt einer Römerstraße mit seitlichen Resten zweier Wohngebäude aus dem 1. Jh. v. Chr. An den Seiten erkannt man die Bürgersteige und die Schwellen zu den Gebäuden, deren Böden im Stile des Opus signimum ausgelegt sind. Das wichtigste Element sind allerdings die Fresken im Speisezimmer des Casa de la Fortuna. Der Name des Gebäudes ist aus der Inschrift einer Bodenplatte im Innenhof abgeleitet.

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04. Augusteum

Dieser archäologische Komplex besteht aus den Resten von zwei öffentlichen Gebäuden aus der Römerzeit des 1. Jh. n. Chr. für das Gerichtsbarkeitsgebiet von Cartagonova. Das am besten erhaltene Gebäude kann als eines der ersten Kollegien betrachtet werden, die dem Kult um bekannte Herrscher in der Römischen Welt gewidmet waren. Es besitzt einen Ausstellungssaal über das Forum Romanum und wird auch für kulturelle Zwecke verwendet.

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05. Römisches Forum Museum

Das Römisches Forum Museum ist der Eingang zu einer der größten städtischen Ausgrabungsstätte in Spanien, in seinen Räumen können Sie die Geschichte des Cerro del Molinete vom alten Carthago Nova bis zum heutigen Tag entdecken kennenlernen. Der Museumsbesuch endet mit einem Rundgang durch die wichtigen Überreste der Römerzeit, wie die Kurie, das Forum, das Heiligtum der Isis, die alten römischen Straßen, die Hafenthermen und ihr Eingangsportikus und schließlich das Atriumgebäude.

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06. Römischer Säulengang

Er wurde im Jahre 1957 entdeckt. Bedeutende Straßenverbindung aus dem Römischen Zeitalter. Bestehend aus einem Fahrdamm, der vorbei an der heutigen «Puertas de Murcia» mit der ehemaligen Stadteinfahrt in Verbindung stand. Sie war mit einem Säulengang flankiert, der als Fußgängerzone diente.


07. Domus del Pórtico

Das kürzlich in der Nähe der Mauer entdeckte Römische Theater datierte diese schweren Mauern, welche teilweise mit Materialien aus der Byzantinerzeit errichtet wurden. Mitte des 6. Jh. n. Chr. gab die byzantinische Herrschaft der Stadt gewissen Auftrieb und hatte eine Umwandlung des Stadtbildes zur Folge. Der Teil des Säulenfundamentes des Gartens, der zum Theater führte, wurde wiederverwendet. Heute können diese Ruinen im Untergeschoss des Ausstellungssaales der Stadt besichtigt werden. Hervorzuheben sind die römischen Mosaike.


08. Museum Römisches Theater

Die Museumsräume wurden unter Einbindung der Mauerreste in das Stadtbild integriert. Das Theater wurde rein zufällig entdeckt. Der Nordhang des Hügels Concepción ermöglichte damals den Bau der Ränge. Durch die Gedenkinschriften weiß man, dass mit dem Bau des Theaters Ende des 1. Jh. v. Chr. begonnen wurde, als die städtebaulichen Maßnahmen der römische Kolonie ihren Höhepunkt erreichten. Die Überreste der antiken Kathedrale bilden eine einzigartige Einheit mit dem Theater

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09. Burg La Concepción/Torres Park

Sie befindet sich auf dem gleichennamigen Hügel und beherbergt das Interpretationzentrum über die Geschichte des Mittelalters und von Cartagena.
Die Materialien, aus denen die Burg erbaut wurde kamen weitgehend von anderen Gebäudebeständen aus der Zeit als die Stadt zur römischen Kolonie gehörte. Im 14.Jh.gab es eine Rekonstruktion, bei der große Blöcke des römischen Amphitheaters verwendet wurden.
Die erhaltenen Räumlichkeiten aus den Zeiten zwischen dem 17. und Anfang des 18.Jh, vermitteln die mittelalterliche Epoche der Stadt.

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10. Amphitheater

Befindet sich unter der im Jahre 1854 errichteten Stierkampfarena. Das Monument, eines der ältesten dieser Art in Hispania, wurde Mitte des 1. Jh. v. Chr. nach italischem Schema erbaut. Nach den Ausgrabungen an den Teilen, welche über der 1854 erbauten Stierkampfarena liegen, wurden einige Strebebögen sichtbar.


11. Nationalmuseum für Unterwasserarchäologie

Die Sammlungen wurden an der Küste der Region Murcia ausgegraben. Zwei Sammlungen aus der phönizischen Epoche sind besonders hervorzuheben: die Elefantenstoßzähne und die Überreste der Schiffe von Mazarrón sowie die römischen Schiffsüberreste von der Insel Escombreras.

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12. Torreciega

Römische Grabstätte aus dem 1. Jh. n. Chr. Wegen der nischenlosen Bauart wird sie «Blinder Turm» genannt. Sie gehörte zur Begräbnisstätte, die an der Hauptzufahrtsstraße nach Carthago-Nova lag. Er wurde im Jahre 960 restauriert und gilt als einer der bedeutendsten archäologischen Funde der Stadt.

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