Defensivarchitektur

BURG LOS MOROS (MAURENBURG)

PLAN

Sie liegt auf einer Höhe von 56 m auf dem gleichnamigen Hügel, auf welchem Publio Cornelio Escipión El Africano seine Truppen stationierte, um die Stadt Cartagena einzunehmen.
Es handelt sich um eine linear in Nord-Süd-Richtung angelegte Befestigung, die über drei Bollwerke verfügt: jeweils eines im Norden, im Zentrum und im Süden, die über zwei Mauern verbunden sind. Die äußeren Bollwerke haben einen quadratischen Grundriss. Das Gebäude hat vier Tore. Das Haupttor befindet sich im nördlichen Bollwerk, wobei ein weiteres fast symmetrisch im Südbollwerk zu finden ist.
Es wurde im 18. Jahrhundert während der Herrschaft von Carlos III. Gebaut. Seine Besonderheit ist, dass es über einen überdachten Weg nach Art eines Schützengrabens mit der Stadt verbunden war, der von der Puerta del Socorro (Ausfallstor in der Mauer von Carlos III., das heute über die Cuesta del Batel als Zugang zur polytechnischen Universität dient).
Seine Aufgabe war es, "die befestigte Vorderseite des Hospitals" zu schützen und grundsätzlich auch die Puertas de San José. Es handelt sich um eine Bollwerkskonstruktion der französisierten spanischen Schule. Ihr Architekturstil ist neoklassisch-eklektisch. Sie wurde von dem Militäringenieur Pedro Martín Zermeño entworfen und unter der Leitung des ebenfalls als Militäringenieur tätigen Mateo Vodopich in den Jahren 1773-1778 gebaut. Er war seit seinem Bau mit Artillerie ausgerüstet.
Während des Erbfolgekrieges spielte der Hügel eine wichtige Rolle bei der Eroberung Cartagenas durch die Truppen von Felipe V. Die Streitkräfte des Herzogs von Berwick positionierten sich auf dem Cerro de los Moros und beschossen von hier aus das Castillo de la Concepción bis seine Artillerie verstummte. Schließlich ergab Cartagena sich den Truppen Felipe des V.
Während des Kantonalkrieges verfügte sie über 16 Artilleriegeschütze und spielte in dieser Zeit eine wichtige Rolle dabei, den Einfall der Belagerer östlich des Platzes zu verhindern.
Die Bezeichnung Castillo de los Moros (Maurenburg) kommt daher, dass nach der Reconquista die maurische Bevölkerung nach der Verbannung aus dem Stadtgebiet hier von Sonnenuntergang bis zum Morgengrauen Unterschlupf fand.
Im Jahr 1929 übertrug der Staat die Burg der Stadt Cartagena. Man kann sie über einen Weg erreichen, der am Paseo de las Delicias im Stadtteil Santa Lucia beginnt. Sie wurde am 7. August 1997 zum Kulturdenkmal erklärt.

NICHT BESUCHBAR


Diese Cookie-Richtlinie gilt für alle Websites der Stadtverwaltung Cartagena, die unter der Domain cartagena.es erreichbar sind. Wir verwenden Cookies von Erstanbietern und Drittanbietern, um den technischen Betrieb der Websites zu gewährleisten. Ausnahmsweise nutzen die Websites Tourismus und Cartagena Puerto de Culturas zusätzlich Analyse-Cookies (Google Analytics), um den Datenverkehr zu analysieren und Marketingkampagnen zu optimieren. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies, deren Zweck und wie Sie diese konfigurieren oder ablehnen können, finden Sie unter dem Button „Konfigurieren“.